Rechenschwäche wird meist zu spät erkannt

Daher ist es wichtig, so früh wie möglich eine Rechenschwäche aufzudecken - am besten im Vorschulalter!

(Unterlagen für einen Schnelltest - "Dyskalkulie - ja oder nein?" - können Sie anfordern bei: www.dyskalkulie-a.de)

Wer das kardinale Zahlensystem nicht über das Ordinale stellen kann, dem fehlt die Basis für das Begreifen mathematischer Logik. Ein Schüler muss erkennen können, dass es nicht nur einen 7. Platz (Rangfolge/Ordinal) gibt, sondern auch die Menge 7, die aus 7 einzelnen Teilen besteht (Kardinalzahlen). Mangelt es einem Kind an der Mengenvorstellung (Visualisierung von Mengen), bleibt ihm nur eine Strategie: das zählende Rechnen, meist mit Hilfe der Finger.

Das Zählen mit Fingern kann - von Lehrern unbemerkt - bis etwa zum Ende der 2. Klasse zu brauchbaren Ergebnissen auch Noten führen. Doch spätestens in der 3. Klasse werden sich erhebliche Schwierigkeiten einstellen, besonders beim Lösen von Textaufgaben, wo es ohne der Fähigkeit, Mengen zu visualisieren, nicht mehr geht.

Der therapeutische Aufwand bei einem Dritt- oder Viertklässler ist um ein Vielfaches höher und damit kostenintensiver, da es nicht genügt, die Defizite im Stoff der 3. oder 4. Klasse, also die Zahlenräume bis 1.000 bzw. 1.000.000, zu bearbeiten. Vielmehr muss die Rechenschwäche von der Wurzel her therapiert werden, von den Zahlräumen bis 10 und 100.

(c) by Institut für moderne Rechentherapie, München-Bogenhausen 2005

Mehr Info: >>> Rechentherapie München/Bogenhausen

Zum: Portal für Nachhilfe und Therapie